…so die Kernaussage der Kanzlerin gestern in Berlin.
Angela Merkel forderte die Teilnehmer des Petersberger Dialoges zum Beschreiten eines besonders ehrgeizigen Weges in Sachen Klimapolitik auf. In Vorbereitung auf den jährlich stattfinden Klimagipfel, in diesem Jahr in Warschau, treffen sich auf dem Petersberger Dialog die 35 Staaten, die für 80 Prozent der weltweiten Treibhausgasproduktion verantwortlich zeichnen.

Das Deutschland auch weiterhin eine Vorreiterrolle in Sachen weltweiter Klimaschutz sein wird und will bekräftigte die Kanzlerin mit Ihrer Aussage, daß auf ihrer Prioritätenliste der Klimaschutz noch vor der Eurokrise, ganz weit oben stünde. Es den Deutschen gleich zu tun forderte Sie alle 190 Staaten dazu auf und bis spätestens 2015 einen verbindlichen Vertrag, den sogenannten Weltklimavertrag, zur Treibhausgas-Minderung zu unterschreiben. Aus vielen kleinen Einzelinitiativen müsste ein großer Strom erwachsen, der den Handlungsdruck auf die einzelnen Staaten so erhöhe, dass der Weltklimavertrag 2015 in Paris zustande und zum Abschluss käme.
Trotz Greenpeace-Leiter Internationale Klimapolitik Martin Kaisers´ starker Kritik an Merkels „rückständiger“ Klimapolitik sieht er gute Chancen für ein Zustandekommen des Weltklimavertrages. Als ausschlaggebend sieht er hier die Rolle Chinas wo in sieben Provinzen ein Emissionshandel vorbereitet wird.
1872 begründet als „Arbor Day“ durch den Amerikaner J. Sterlin Norton, wurden bereits im 19. Jahrhundert weit mehr als eine Millionen Bäume gepflanzt. Gemeinsames Ziel war es damals die besonders baumarme Region Nebraskas zu bepflanzen.
Wir könnten auch weiter zurück gehen, bis zu Michelangelo, der bereits im 15. Jahrhundert gesagt hat „Frieden findet man nur in den Wäldern“.

Petra Hofmann (natureOffice) beim pflanzen einer Buche in Triberg (Schwarzwald).
Für uns als natureOffice steht der Baum nun seit geraumer Zeit, nicht mehr nur an einem von 365 Tagen eines Jahres im Mittelpunkt. Das Aufforstungsprojekt „PROJECT TOGO“ ist den meisten unserer treuen Leser bereits ein Begriff, ebenso „Deutschland plus“ in Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt e.V..
Auch heute an diesem Baumfeiertag (und morgen) stellen wir beide Projekte auf der „Inspiration Print“ in Bad Kreuznach einer ausgewählten Klientel im Bereich Print und Unternehmenspräsentation vor.
Ab dem 1. Mai bietet natureOffice Ihren Kunden für Ihr Engagement im freiwilligen Klimaschutz nun auch die Region Schwarzwald an. An den Standorten Triberg, Forbach, Feldberg und Freiburg werden gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e.V. zusätzliche Maßnahmen zum Waldumbau, zur Waldverdichtung, zur Moor Wiedervernässung und zur Waldpflege realisiert. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Biotoppflege für das Auerhuhn und die Landschaftspflege zur Offenhaltung der Bachtäler in dieser waldreichen Gegend.

Finanziert werden die Projekte mit den Klimaschutz-Kombizertifikaten von natureOffice. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus zertifizierten Klimaschutzzertifikaten (Gold Standard) und einem zusätzlichen Betrag, der direkt an das Bergwaldprojekt fließt, die die jeweiligen Arbeiten planen und durchführen. Die Klimaschutz-Kombizertifikate werden in der Regel zur CO2 Kompensation von Druckobjekten, bzw. zur Klimaneutralstellung von Unternehmen oder Produkten eingesetzt.
Damit, so Petra Hofmann, Head of Sales der natureOffice, möchten wir unseren Kunden in Baden Württemberg ein Engagement in der eigenen Region ermöglichen. Bereits die Kombizertifikate aus den Regionen Rhön, Hunsrück, Sauerland, Werdol und Brandenburg werden bei unseren Kunden immer beliebter, so Hofmann weiter.
Die Arbeiten vor Ort in den jeweiligen Regionen Deutschlands, werden jedes Jahr von Hunderten freiwilligen Helfern unterstützt. Dabei handelt es sich, um Projekte und Arbeiten, die den Wald als wichtigste Quelle für saubere Luft und frisches Trinkwasser erhalten sollen. Durch Wetterveränderungen und den Klimawandel sind viele Wälder direkt betroffen. Hinzu kommt die Tatsache, dass ca. 60% aller Wälder mit standortungeeigneten Bäumen gepflanzt wurden, zu viel Fichte, zu wenig Buche und Weißtanne. Dieser Tatsache begegnet das Bergwaldprojekt mit direkten Waldumbaumaßnahmen.
Die in Bad Vilbel ansässige Hassia Mineralbrunnen GmbH & Co. KG, bekannt durch die Getränkemarken wie zum Beispiel Hassia, Bizzl, Bad Vilbeler, Elisabethen, UrQuell, Rosbacher, Rapp´s und viele mehr, engagiert sich nun auch beim Druck von Broschüren und Plakaten im freiwilligen Klimaschutz.

Beim Druck werden CO2-Emissionen, die beispielsweise bei der Papierproduktion, beim Transport oder beim Druck selbst entstehen, durch den natureOffice Prozess für klimaneutrales Drucken, ermittelt und über den Ankauf und die verbindliche Stilllegung von Klimaschutzzertifikaten ausgeglichen. Im Falle von Hassia kommen die Klimaschutzkombizertifikate aus dem Projekt „Deutschland plus“ Hunsrück. Mit diesem Engagement zeigt Hassia Mineralbrunnen vorbildlich, wie freiwilliger Klimaschutz in Unternehmen integriert und gelebt werden kann.

Unter www.natureOffice.com kann die Id. Nr. DE-550-177801 nachgeprüft werden.
„Deutschland plus“ Hunsrück
Zwischen Mosel und Rhein, östlich von Trier liegt der Ort Morbach am Fuße des Idarwaldes, eines bewaldeten Höhenrückens des Hunsrück- Hauptkammes.
Das Bergwaldprojekt veranstaltet hier seit 2012 Einsatzwochen, die ganz der Wiedervernässung von Mooren gewidmet sind. Das Naturschutzgebiet (NSG) „Hangbrücher“ bei Morbach ist Schauplatz dieser Maßnahmen.
Es beherbergt eine Vielzahl kleinflächiger Quell- und Hangmoore, die über ihren Wasserhaushalt eng miteinander verbunden sind und die sich mosaikartig mit anderen, teils ebenfalls vom Wasser geprägten oder Biotopen wie Moorwäldern oder Bruchwäldern abwechseln. Mit einer Fläche von 739 ha würdigt das NSG an der Nordwestabdachung des Idarwaldes nicht nur die Hang- und Quellmoore selbst, sondern einen ganzen Biotopverbund, in dem die angrenzenden alten Laubwälder, Borstgrasrasen, Moorheiden und selbst naturferne Fichtenforste bezüglich ihres Entwicklungspotenzials und ihrer Bedeutung für den Wasserhaushalt der Moore berücksichtigt werden. Die Bezeichnung „Bruch“ ist ein historischer, lokaltypischer Ausdruck für feuchte bis moorige Bereiche. Besonderes Merkmal dieser atlantisch beeinflussten Mittelgebirgs-Hangmoore ist ihre große Hangneigung. Diese bewirkt auch die große Anfälligkeit dieser Biotope gegenüber menschlichen Eingriffen.
Wiedervernässung
Die ebenso aufwändige wie alternativlose naturschutzfachliche Antwort auf diese Veränderungen heißt Wiedervernässung: Quer zu den Gräben wird der Torf aufgegraben, und hölzerne Spundwände im Boden errichtet. Das verlangsamt den Wasserstrom, bricht die erodierende Kraft des Wassers und staut dieses oberhalb der Bauwerke im Boden zurück. Teile des Torfes gelangen wieder unter Luftabschluss, Wachtumsbedingungen für Torfmoos & Co verbessern sich, die Torfzersetzung wird gestoppt. Die Verbauung von Entwässerungsgräben in Mooren hat beim Bergwaldprojekt lange Tradition: bereits Anfang der 90er Jahre wurde im Harz unsere Moorverbauungs- Methode entwickelt und seitdem unter verschiedensten Bedingungen in Hoch- und Übergangsmooren der Mittelgebirge und der Alpen weiter verfeinert. Aber es ist nicht nur diese Erfahrung, die uns für die Umsetzung vieler Maßnahmen in den Hunsrücker Mooren prädestiniert: Schon die Unmöglichkeit, auf sensiblen Moorböden schwere Maschinen einzusetzen, verpflichtet zur Handarbeit. Und viele Hände können viel bewegen!
Mehr Informationen zu Deutschland plus finden Sie auch auf www.wald-wiese-moor.de
Abgelegt unter Deutschland plus klimaneutral drucken
Zu einem 2-stündigen Gespräch traf sich natureOffice am vergangenen Freitag mit der Ministerin für Umweltschutz und Forstmanagement, Madame Dedé Ahoéfa Ékoué in Lomé. Neben aktuellen Fragen zum Klimaschutzprojekt „PROJECT TOGO“ ging es in der Hauptsache um die Ausweitung des Klimaschutzengegements von natureOffice in Togo.

Als mögliches neues Klimaschutzprojekt wurde die Aufforstung und Sanierung der letzten Bergregenwälder von Togo angesprochen. Bei diesem Projekt handelt es sich nicht nur um reine Aufforstung sondern auch um konkrete Bergwaldschutzsanierung. Da die Regenfälle in den zwei Regenzeiten (April und Oktober) zunehmend intensiver werden, besteht durch illegal abgeholzte Bergregionen erhöhte Gefahr von Murgang.
natureOffice wird in den nächsten Monaten mit einem Expertenteam bestehend aus Forstingenieuren und Artenschutzexperten die betroffenen Bergwälder inspizieren und eine detaillierte Bestandsaufnahme machen.
Danach werden wir mit dem Ministerium für Umweltschutz und Forstmanagement, die notwendigen Arbeiten planen und unter Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung die Arbeiten an dem Klimaschutzprojekt beginnen.