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Einträge getaggt mit Atomkraft

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'11 – Jahrzehnt im Zeichen der Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Kein modischer Trend, kein unbegründeter Hype und auch kein temporäres Aufflackern Ur-Grüner Ideale sondern eine starke ernstgemeinte Bewegung in unserer Gesellschaft.

Im Kernland des Konservatismus in Baden-Württemberg dem Stammland der Liberalen und Konservativen wurde bei einer erfreulich hohen Wahlbeteiligung von der Mitte der Gesellschaft entschieden, dass Nachhaltigkeit nicht länger etwas nur für jeden privat ist, sondern dass sich nun mehr denn je alle Parteien mit diesen Themen auseinandersetzen müssen. 

Wir begegnen beim nachhaltigen Klimaschutz oft Unternehmen und Personen die viel über ihre Zielgruppen sinnieren und nur zu oft ihre Zielgruppen gar nicht wirklich kennen oder völlig aus den Augen verloren haben. Wir finden dass Nachhaltigkeit ein Thema für jede Bevölkerungs- und Zielgruppe ist. Das sieht man schon länger in den einschlägigen Zahlen zum Konsumverhalten und man hat es an diesem Wochenende wieder deutlich gesehen. 

Der erste Grünen-Ministerpräsidenten und dies auch noch in Baden-Württemberg ist mehr als ein deutliches Zeichen und es ist ein Aufruf an Alle das Thema Nachhaltigkeit nun wirklich ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. 

Nach den Irrungen und Wirrungen der ‘00er Jahre mit Terror-Wahn und Börsencrash steht dieses Jahrzehnt im Zeichen der Nachhaltigkeit. Ein kompletter Atomausstieg und eine Umwelt-, Klima-, und Sozialverträgliche Gestaltung der Wirtschaft. Die Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung wird wieder wichtiger. Und so sind die wirklichen Gewinner nicht nur wir Bürger, sondern im speziellen auch wir Unternehmer die unsere Verantwortung für eine nachhaltige zukunftsorientierte Entwicklung ernst nehmen.

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Podcast Tipp: Elementarfragen EF03 Tschernobyl

Heute wollen wir allen Interessierten mal einen Podcast für das Wochenende ans Herz legen.

In der dritten Folge von Elementarfragen dreht sich alles um Atomenergie und speziell die Katastrophe von Tschernobyl. Als Gast hat Nicolas Semak für diese Folge einen der wenigen Menschen, der den Sarkophark von Tschernobyl von innen inspiziert hat, gewinnen können. Dr. Sebastian Pflugbeil, eine ausgewiesene Koryphäe im Bereich der Atomphysik, berichtet 120 Minuten über Tschernobyl, die deutsche Atomenergiewirtschaft und die Gefahren der Brückentechnologie Kernkraft.

Für alle unsere Kunden, Partner, Leser und Interessenten die sich einmal von einem anderen Standpunkt über die Probleme der Atomenergie informieren wollen.

Podcast: Elementarfragen Folge EF03 

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Ausverkauf der Nachhaltigkeit

natureOffice mit Hauptsitz in Frankfurt am Main bleibt auch in Zukunft ein unabhängiges Unternehmen bei dem der Klimaschutz im Fokus steht.

Mit einer Idee, viel Engagement, harter Arbeit und der uneigennützigen Unterstützung vieler Freunde aus dem In- und Ausland zu starten und sich den Unternehmenserfolg nach kurzer Zeit dann versilbern zu lassen, in dem man finanzstarke Partner mit undurchsichtigen Zielen an Bord holt, kommt für uns nicht in Frage. Dies wäre der Verrat an unseren eigenen Idealen und an unseren Kunden und Partnern.

natureOffice wird sich weder von Fremdunternehmen kaufen lassen noch exklusive Partnerschaften eingehen um die notwendige Unabhängigkeit auch in Zukunft zu gewähren. Die Kunden und Partner der natureOffice können sich sicher sein, das Empfehlungen oder Strategien nicht durch den Einfluss von Großkonzernen oder Lobbyverbänden gesteuert werden. Diese Strategie hat sehr viel mit Glaubwürdigkeit, Transparenz und einer nachhaltigen moralischen Grundeinstellung zu tun. Wir sind streitbar und wollen uns dies durch unsere Unabhängigkeit auch in Zukunft bewahren.

Wir halten es für sehr fraglich, wenn sich EnBW resp. Energie de France - einer der größten Atomstromproduzenten Deutschlands - der wissentlich die Risiken der Radioaktivität in Kauf nimmt und seine Entsorgungsprobleme auf zukünftige Generationen verlagert um ganz banalen wirtschaftlichen Interessen zu folgen, an dem Klimaschutzdienstleister Climatepartner indirekt beteiligt ist. Eine Allianz die nichts mit Nachhaltigkeit zu tun hat.

Weiter ist es verwunderlich, wie intransparent die Anteile von Zellstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft wirklich in Papieren mit dem FSC Mix Siegel sind. Insider sprechen uns gegenüber von einem Anteil der bis auf 0,5% heruntergehen kann, je nach dem wie viel Zellstoff mit dem FSC Label zur Verfügung steht. Nicht das wir die globale Arbeit des FSC für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung in Frage stellen, das Gegenteil ist der Fall, aber sowohl Transparenz und Offenheit als auch Bürokratie gilt es hier zu kritisieren.

Zu guter Letzt sind wir darüber entsetzt, das die Bundesregierung öffentlich über die Versteigerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke nachdenkt und sich darüber Gewinne in Milliardenhöhe verspricht statt endlich nachhaltig die mittlerweile ungerechten und schier unüberschaubaren Subventionen zurück zu fahren. Auch hier scheint es so, als wolle man mit aller Kraft an lieb gewonnenem festhalten und niemandem weh tun statt konsequent den Weg der Erneuerung zu beschreiten.

natureOffice wird weiterhin Prozesse, Verhalten und Strukturen untersuchen und seinen Kunden und Partnern auf dem Weg in eine ressourcenschonende und nachhaltige Wirtschaft begleiten.

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Umweltbundesamt warnt: Laufzeitverlängerung der AKW schadet wahrscheinlich dem Klimaschutz

AtomstromDa sollte die (wohl) kommende schwarz-gelbe Regierung doch lieber mal den Beipackzettel genau lesen. Der auf Spiegel Online veröffentlichte Artikel wirft ein sehr interessantes Licht auf die klimapolitischen Auswirkungen der geplanten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Deutschland. Fachleute des Umweltbundesamtes warnen vor Nebenwirkungen: CO2-Emissionen würden nicht sinken, sondern lediglich billiger werden, was in eine zunächst paradox anmutende Schlussfolgerung mündet: “Eine Laufzeitverlängerung würde wahrscheinlich sogar dem Klimaschutz schaden”.

Durch die Deckelung der Gesamtemissionen an CO2 aller deutschen Kraftwerke kommt es zu Verschiebungen, wenn Atomstrom den Kohlestrom verdrängt. “Die Kohlendioxidmenge, die Atomkraftwerke einsparen, würde anderswo ausgestoßen”, warnt UBA-Präsident Jochen Flasbarth. “Der Zertifikatepreis im EU-Emissionshandel sinkt wegen geringerer Nachfrage”, warnen die UBA-Fachleute. Die Menge an CO2-Emissionen würden durch mehr Atomkraft also nicht weniger, sondern lediglich billiger. Europaweit würden “die Anreize zur Emissionsminderung vermindert”.

Als Ausweg sieht der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur Stephan Kohler nur eine Neuverhandlung und Korrektur der CO2-Volumina und erhält Unterstützung von der Bonner Ökonomin Karin Holm: “Nur wenn die Regierung die zur Verfügung stehende Emissionsgrenze verringert, hat man den gewünschten Klimaeffekt.”

Ein interessanter Artikel, lesen Sie ihn bei Spiegel Online.

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Ein fast klimaneutrales Deutschland - Greenpeace zeigt ein Minus-90-Prozent-Szenario

Klimaneutral - aber nicht durch Kompensation, sondern durch Reduktion und Vermeidung. Ein sauberes Ziel. Greenpeace hat nach dem “Plan-B” Report von 2007 das Energiekonzept verfeinert und neu veröffentlicht. Vor dem Hintergrund steigender CO2-Emissionen der Industrien und immer alarmierenderen Klimawandel-Meldungen eine notwendige Tat. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Aachener Ingenieur- und Beratungsunternehmen EUtech entstanden ist und von Greenpeace-Energieexperten Andree Böhling heu te vorgestellt wurde, zeigt ein Energiekonzept für Deutschland bis ins Jahr 2050, das ca. 90% der CO2-Emissionen einspart. Dies wird u.a. möglich durch erhöhte Energieeffizienz, konsequenter Umstieg auf erneuerbare Energien, verschärfte Klimaschutzziele, Gebäudesanierung sowie Atom- und Kohlestromausstieg. Sollten sich die Klimaschutzziele nicht verschärfen, werden bereits die bisher gesetzten Einsparziele von 40% bis zum Jahr 2020 nicht erreicht werden können. Im Bereich der Industrie fußt das Greenpeace-Konzept vor allem auf Energie-Effizienz der Anlagen, bei Haushalten auf der Einführung von Energie-Effizienz-Klassen zur Förderung von Best-in-Class-Geräten und bei Gebäuden auf der konsequenten Sanierung/Isolierung von Altbauten vor 2002. Beim Verkehr ergeben sich erhebliche Einsparpotenziale durch öffentlichen Nahverkehr, Schienentransporte nach dem Schweizer Vorbild und durch die (hoffentlich bald eintretende) Innovation im Fahrzeugbau. Durchschnittsverbräuche von 3 Liter pro 100 km sind Pflicht im Konzept von Greenpeace bis 2020. Ein Schwerpunkt liegt bei der Energieerzeugung, wo Greenpeace  den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien fordert: Windenergie, Biomasse/-gas, Fotovoltaik und Solarthermie und Wasserkraft. Als Übergangsenergie wird die Kraft-Wärme-Kopplung favorisiert. Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 Quelle: Greenpeace Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und lesen Sie die Kurzversion des Berichts: Weitere Informationen über

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