natureOffice Blog

Your awesome Tagline

Einträge getaggt mit CO2

0 Anmerkungen

Kopenhagen: Der Erfolg, der keiner ist - es siegt der Egoismus

Nun ist er vorbei, der so sehnlich erwartete Klimagipfel, die COP15 in Kopenhagen. Rückblickend gut daran: noch nie gab es so viel Pressepräsenz für das Klimaproblem. Rückblickend schlecht: es gibt kein Ergebnis. Zumindest kein Ergebnis, wie wir alle es uns erhofft hätten. Der Klimagipfel endet im “Copenhagen Accord” mit schwammigen Floskeln und ohne konkrete Maßnahmen und Reduktionsbeschlüsse.

Die Konferenz hat in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Erklärung anerkannt, die zwar das Ziel enthält, die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, Maßnahmen wie das geschehen soll, enthält die Komprimisserklärung allerdings nicht. Aus Sicht überzeugter Klimaschützer kann dies nur enttäuschend sein. Wir haben die Entwicklungen genau beobachtet und waren gegen Ende eigentlich optimistisch, dass es eine Lösung in letzter Minute geben würde. Vielen ging es genau so. Schon aus einem persönlichen Idealismus heraus. Es scheint so zu sein, dass man sogar froh sein muss, dass die Konferenz nicht gänzlich geplatzt ist. Einige besonders vom Klimawandel betroffene Entwicklungsländer haben bis zuletzt lautstark gegen eine so unzureichende Schlussformel protestiert.

Jetzt steht es jedem Land frei das zu tun, was es meint, um den Klimaschutz voranzutreiben. Es siegt der Egoismus. Anscheinend ist die Politik (noch) nicht reif, einen gemeinsamen Ansatz zu entwerfen und durchzusetzen. Böse Zungen sprechen sogar von einer geheimen Achse USA-China, die weitergehende Reduktionsziele verhindert hätten. Nichts genaues weiß man nicht. Aber beobachtet man die US-Innenpolitik wird klar, dass Barack Obama eigentlich nichts Weiteres hätte versprechen können, ohne zuhause kräftig Ärger zu bekommen.

Wie geht es weiter? Es ergeben sich nun zwei mögliche Wege:

1. Die Spirale dreht sich nach unten.
Wenn sich die USA und China nicht auf Emissionsreduktionsziele einlassen, um die lokale Wirtschaft nicht zu schwächen, warum sollte es dann weiter die EU tun? Allein aus Wettbewerbsgründen könnten die Länder der EU es sich nicht mehr leisten. Ein furchtbares Szenario, aber leider auch ein durchaus wahrscheinliches.

2. Jetzt erst recht.
Angestachelt vom Misserfolg des COP15 Meetings könnte die EU weiter nach vorne gehen und vorbildhaft Ziele definieren und umsetzen. Wohl ein signalreiches Szenario, aber wahrscheinlich?

Viel wahrscheinlicher ist aber eine dritte Variante: Die Welt verharrt in Starre. Es wird zunächst der Rauch abziehen und die Wunden verheilen, die in Kopenhagen entstanden sind. Das nächste Ziel wäre das Vorbereiten eines Abkommens für 2010.

Abschließend kann man sagen, dass es aber durchaus positiv zu sehen ist, dass es überhaupt auf dieser Ebene und in dieser Zusammensetzung ein gemeinsames Abkommen gegeben hat. Auch wenn dieses erwartet/unerwartet schwach ausgefallen ist. Bleiben wir optimistisch und sehen, wo uns die nächsten Monate im Jahr 2010 hinführen werden. Wir hoffen auf ein Einlenken und setzen fest auf das Erkennen der Dringlichkeit der Lage bei allen politisch Beteiligten.

Abgelegt unter Klimaschutz CO2 COP15 Copenhagen Accord EU Klimagipfel

0 Anmerkungen

Interview mit Dirk Walterspacher von CO2OL zum Thema Wiederaufforstung in Panama

Im Prozess für klimaneutrales Drucken setzt natureOffice neben Gold-Standard-Projekten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien auch Zertifikate aus Wiederaufforstungsprojekten von CO2OL ein. Wir haben die Projekte bewusst fest mit in unser Portfolio integriert, weil wir darin eine hochwertige Option sehen, Klimaschutz wirksam zu fördern. Wenn gewisse Standards erfüllt werden. natureOffice hat sich hier für eine Partnerschaft mit CO2OL entschieden: die folgenden 10 Fragen und Antworten sollen unseren Kunden, Partnern und allen Interessierten helfen, mehr über die Wiederaufforstungsprojekte zu verstehen. Vor allem aber zu verstehen, warum wir von der Qualität überzeugt sind. Wir bedanken uns bei Herrn Walterspacher von CO2OL für die Unterstützung und für die sehr kooperative Zusammenarbeit in den letzten 2 Jahren! Björn Hein, natureOffice: Wo finden diese Aufforstungsprojekte statt und wie wäre die Situation ohne ihre Aktivitäten? [caption id=”attachment_344” align=”alignright” width=”194” caption=”Dirk Walterspacher, Geschäftsführer CO2OL”]Dirk Walterspacher[/caption] Dirk Walterspacher, CO2OL: Die Aufforstungsprojekte von CO2OL finden bereits seit 1996 in Panama statt. Panama ist innerhalb der Tropen politisch und finanziell ein sicherer Standort. Es gibt dort eine stabile Demokratie, zudem besteht zwischen Panama und Deutschland ein Investitionsschutzabkommen. Darüber hinaus bietet Panama einzigartige geografische Vorteile. Es besteht keine erhöhte Erdbebengefahr, ebenso ist das Risiko von Wirbelstürmen in dieser Region extrem gering. Daneben unterstützt Panama seit vielen Jahren die Wiederaufforstung durch entsprechende Gesetzgebung und Rechtszusicherung. Die Aufforstungsprojekte in Panama erfüllen neben der CO2-Bindung wichtige ökologische und soziale Faktoren in ländlichen Gebieten dieses Landes. Diese neuen tropischen Mischwälder haben eine Wasserschutzfunktion, stoppen die Erosion und Degradierung der entwaldeten Flächen und sind Habitat für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter zahlreiche endemische Arten. Da die Aufforstungsprojekte langfristig ausgelegt sind, bieten sie langfristige und soziale Arbeitsverhältnisse für die einheimische Bevölkerung. Über 100 Arbeiter und Ihre Familien erzielen hieraus ihren Lebensunterhalt. Björn Hein, natureOffice: Gibt es kein Projekt in Deutschland, in das investiert werden kann? Dirk Walterspacher, CO2OL: Zum einen forsten wir in den Tropen auf, weil ein Baum dort gerade zu Beginn wesentlich schneller wächst, also mehr Biomassezuwachs im gleichen Zeitraum entsteht, als in gemäßigten Zonen, wie bei uns in Deutschland. Da CO2 ausschließlich in der Wachstumsphase von Pflanzen aufgenommen wird, macht die Aufforstung in den Tropen also am meisten Sinn. Zum anderen haben die tropischen Regenwälder die größten Waldverlustraten der Erde. So ist es nur konsequent dort aufzuforsten, wo der Verlust am größten ist und so der rapide voranschreitenden Vernichtung der „grünen Lunge“ Regenwald entgegenzuwirken. Björn Hein, natureOffice: Vermeidet man mit Wiederaufforstung den CO2-Ausstoß oder kann man sogar sagen, dass damit der Atmosphäre CO2 tatsächlich entzogen wird? Dirk Walterspacher, CO2OL: Aufforstung ist eine wirksame Methode Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Auch der WWF ist sich sicher: „Aufforstung kann eine wichtige Rolle in der globalen Strategie zur Reduktion der Treibhausgase in der Atmosphäre spielen.“ Die Beratungsfirma McKinsey hat im Auftrag der Bill Clinton Stiftung berechnet, dass die jährlich entstehende Fläche für tropische Aufforstung um den Faktor 40 steigen muss, um die Erwärmung unter der als kritisch angesehenen Marke von 2 Grad bis 2100 zu halten. Außerdem liegt in der Aufforstung von Waldgebieten die einzige Möglichkeit bereits emittiertes, also sich bereits in der Atmosphäre befindliches CO2 langfristig zu binden. Zudem erschaffen CO2OL-Projekte nachhaltige und soziale Arbeitsplätze und zahlreiche weitere ökologische Vorteile in Entwicklungsländern wie zum Beispiel der Aufbau von Biodiversität, Wasserschutz und Erosionsstopp. Björn Hein, natureOffice: Wie stellt man sicher, dass die Bäume auch tatsächlich über die gesamte Laufzeit stehenbleiben, und nicht etwas durch einen Sturm vernichtet werden? Dirk Walterspacher, CO2OL: Die CO2OL Forste entstehen nur auf Standorten, die unter geographischen Gesichtspunkten als sicher gelten. Seit unserem Start in 1996 in Panama gab es keinerlei Schaden durch Sturm, Feuer, Erdbeben, etc. Daneben werden Sicherungsmaßnahmen gegen die größte Gefahr in den ersten Jahren nach der Pflanzung, das Feuer, ergriffen. Dies sind Feuerschneisen um und in den Forsten, Frühwarnsysteme, permanente Pflege über die gesamte Laufzeit des Projekts. Zusätzlich bietet der von uns angewandte Standard „CarbonFix Standard“ eine Sicherheit in Form eines „Sicherungspools“. Das bedeutet, dass alle gemäß diesem Standard zertifizierten Projekte 30%, also fast ein Drittel, der durch unabhängige Dritte überprüften CO2-Bindung aus diesen Projekten in eine Art Rückversicherung einbezahlen, also nicht in den Handel bringen. Sollte eines dieser Projekte, also auch z.B. ein CO2OL-Projekt durch Sturm, Feuer, Vandalismus, etc. Schaden nehmen und weniger CO2 binden als ausgewiesen und gehandelt, springt diese Versicherung ein. Björn Hein, natureOffice: Wie entstehen die unterschiedlichen Preise pro Tonne CO2 der Projekte? (Warum kosten Projekte unterschiedlich viel?) Dirk Walterspacher, CO2OL: Alle Klimaschutzzertifikate im Freiwilligen Klimaschutzmarkt, egal ob aus Aufforstung, Erneuerbare Energien, etc. haben eine Preisbildung, die sich ergibt aus Projektkosten, Angebot und Nachfrage, Qualitätslevel (Standard), usw. Entsprechend ergeben sich Marktpreise zwischen 1 bis zu 40 Euro je Tonne CO2-Äquivalent. Da CO2OL die Aufforstungsprojekte selbst durchführt, die Zertifizierungsdokumentationen für die entsprechenden Standards mit eigenen Spezialisten anfertigen lässt, sind sämtliche sonst im Markt üblichen Zwischenhandelsketten ausgeschaltet. Dies sind in der Regel „Wholesaler“, „Trader“, „Broker“, usw. für die Klimaschutzzertifikate. Somit landen bei „CO2OL Biodiversity Reforestation“, einer reinen Schutzwaldforstung, ohne jede weitere kommerzielle Nutzung, über 80 % der Erlöse aus dem Verkauf der CO2-Zertifikate direkt in Panama im Projekt. Für dieses Geld wird geeignetes Projektland geprüft, gekauft, erschlossen, aufgeforstet und 50 Jahre gepflegt. Zusätzlich erfolgt die umfangreiche Erstellung der Zertifizierungsdokumente, sowie die Validierungs- und Zertifizierungsprozesse. Da dieses Projekt keine weiteren Einkünfte hat, also 100% additional ist, muss der Verkauf der CO2-Zertifikate diese genannten Leistungen finanzieren. Das macht die CO2-Zertifikate besonders wertvoll aber auch etwas teurer. In einem Projekt „CO2OL Tropical Mix“, das den gleichen Qualitätsstandards genügt, findet eine selektive, nach FSC-Vorgaben durchgeführte Teildurchforstung im Jahr 25 statt. Kein Kahlschlag, sondern eine nachhaltige Durchforstung wie in einem Nutzwald in Deutschland, bei der nach der Durchforstung durch natürlich Aussaat bzw. Nachpflanzen, die Lücken sich schnell wieder schließen. Hier gibt es neben den Einkünften aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten auch Einkünfte aus dem Verkauf von Holz. Deshalb muss der Verkauf der CO2-Zertifikate nicht alleine das Aufforstungsprojekt finanzieren, die CO2-Zertifikate können günstiger angeboten werden. Natürlich kann in diesem Projekttyp eine geringere  Anzahl CO2-Zertifikate pro Fläche ausgewiesen und gehandelt werden, da nur die dauerhaft in lebender Biomasse auf der Fläche gebundene Menge an CO2 angerechnet werden kann. Björn Hein, natureOffice: Man kennt den Gold Standard für Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wie etwas Solar oder Wasserkraft. Wie sind Ihre Projekte zertifiziert? Dirk Walterspacher, CO2OL: Der GoldStandard ist nicht für Forstprojekte anwendbar – eine Lücke die hoffentlich bald geschlossen werden wird. Für den Forstbereich gibt es jedoch genauso robuste Standards, wie den CCB Standard der Climate, Community & Biodiversity Alliance (www.climate-standards.org) bzw. der CarbonFix Standard (www.carbonfix.info/COI). Der CCB Standard wurde entwickelt von führenden Umweltschutzverbänden wie dem Nature Conservancy, Rainforest Alliance, usw. Neben der CO2-Bindung legt der Standard höchsten Wert auf ökologische und soziale Kriterien. Die gleichen strengen Kriterien legt auch der CarbonFix Standard an, bietet darüber hinaus jedoch zusätzlich ein Zertifizierungssystem sowie eine herausragende Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Projekte auf deren Website. Das Projekt „CO2OL Panama Native Species Reforestation“ Aufforstungsprojekt war Anfang 2007 das erste Projekt weltweit, das gemäß dem CCBStandard erfolgreich validiert wurde und das mit der höchstmöglichen Qualitätsstufe dem „Gold Rating“. Das Projekt „CO2OL Tropical Mix Panama“ ist das zweite weltweit erfolgreich validierte Projekt gemäß dem CarbonFix Standard. Alle CO2OL-Forste entsprechen den FSC-Standards und sind FSC-zertifiziert. Björn Hein, natureOffice: Gold Standard steht unter anderem auch für eine Nachhaltigkeit bei der Projektentwicklung vor Ort. Ist der CCP Gold Status bzw. der Carbon Fix Standard dort genau so hochwertig? Dirk Walterspacher, CO2OL: Ganz klar- ja, siehe vorige Frage. Der Initiator des GoldStandard, der WWF, vergleicht in seinem Green Carbon Guidebook die Parameter verschiedener Standards: http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Green_carbon_guidebook.pdf Björn Hein, natureOffice: Wer betreut die Projekte - ist das CO2OL bzw. ForestFinance selbst oder gibt es da weitere Partner? Dirk Walterspacher, CO2OL: Die ForestFinance Group mit Sitz in Bonn, Deutschland und Panama betreut die Projekte vollständig in einer Hand von der Konzeption, Umsetzung bis zur langfristigen Betreuung. Dazu gehören eigene Spezialisten in tropischer Forstwirtschaft, zertifizierte Waldbewerter, Kartographen, Geologen, Biodiversitäts-Spezialisten sowie erfahrenes Personal vor Ort für die forstlichen Tätigkeiten.  Für forsttechnische Dienstleistungen greift ForestFinance neben den eigenen operativen Einheiten auch, je nachdem, was die bessere Lösung ist, auf ausgewählte örtliche Dienstleister zurück. Bei denen es sich dann übrigens auch zumeist um FSC-zertifizierte Betriebe handelt. Björn Hein, natureOffice: Wem gehört das Land, auf dem die Wälder wiederaufgeforstet werden? Dirk Walterspacher, CO2OL: Das ist je nach Projekt und Landesrecht unterschiedlich. In manchen Ländern können die Projektflächen nur von der öffentlichen Hand gepachtet werden (vergleichbar Erbpachtmodell in Deutschland), da Fremdbesitz ausgeschlossen ist. Allerdings wird dann über Verträge sichergestellt, dass nach der Rückgabe der Flächen und Forste nach z.B. 50 Jahren, der Wald durch die öffentliche Hand als CO2-Senke erhalten bleiben muss. In Panama erwirbt die ForestFinance Group die Projektflächen. Dies ist aus unserer Sicht die sicherste Möglichkeit die Langfristigkeit der Wälder und somit CO2-Senke zu gewährleisten. Die Projektflächen für die reinen Biodiversitätsforste gehen dann an eine landeseigene Stiftung über, die für den dauerhaften Schutz und Erhalt der CO2-Senken verantwortlich ist. Die Projektflächen des Projekts „CO2OL Tropical Mix“ sind bis zum Jahr 25 in privater Hand bzw. verbleiben im Besitz der ForestFinance Group. Björn Hein, natureOffice: Kann man sagen: ein 1kg CO2 = 1 Baum oder gibt es eine andere greifbare Quantifizierung? Dirk Walterspacher, CO2OL: Ein Baum in den Tropen bindet wesentlich mehr CO2 - bis er ausgewachsen ist bis zu einer Tonne CO2 und mehr. Allerdings kann man das nur schwer verallgemeinern. Genau wie auch die „CO2-Leistung“ z.B. von einer Windmühle von vielen Faktoren wie Windleistung, Generatorleistung bzw. bei einer Solaranlage von Parametern wie Sonneneinstrahlung, Wirkungsgrad der Anlage abhängt, ist Wald nicht gleich Wald. Auch die „CO2-Leistung“ des Waldes hängt von vielen Faktoren ab und muss jeweils je Projekt und Standort aufwändig projeziert, gemonitort und letztlich erhoben werden. So spielen Standortfaktoren wie Bodenqualität, Klima aber auch konzeptionelle Faktoren wie gepflanzte Baumarten, der Forstmanagementplan (Pflanzung, Anzahl Bäume je Hektar, Pflegemaßnahmen, usw.) eine große Rolle. Hier kann CO2OL auf nunmehr über 10 Jahre praktische Erfahrung und umfangreiche Monitoringdaten zurückgreifen, um ein ausgewogenes und erfolgreiches Modell aus maximaler CO2-Bindung bei gleichzeitiger Berücksichtigung von ökologischen Richtlinien zu gewährleisten. Björn Hein, natureOffice: Vielen Dank für das überaus interessante Interview. Ich glaube, es hilft unseren Kunden und Partnern viel, das Thema Wiederaufforstung besser zu verstehen. Für mehr Informationen:

Abgelegt unter Klimaschutz Wissen CarbonFix CCB Standard CO2 CO2OL FSC Gold Standard Interview Nachhaltigkeit Wiederaufforstung

0 Anmerkungen

Umweltbundesamt warnt: Laufzeitverlängerung der AKW schadet wahrscheinlich dem Klimaschutz

AtomstromDa sollte die (wohl) kommende schwarz-gelbe Regierung doch lieber mal den Beipackzettel genau lesen. Der auf Spiegel Online veröffentlichte Artikel wirft ein sehr interessantes Licht auf die klimapolitischen Auswirkungen der geplanten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Deutschland. Fachleute des Umweltbundesamtes warnen vor Nebenwirkungen: CO2-Emissionen würden nicht sinken, sondern lediglich billiger werden, was in eine zunächst paradox anmutende Schlussfolgerung mündet: “Eine Laufzeitverlängerung würde wahrscheinlich sogar dem Klimaschutz schaden”.

Durch die Deckelung der Gesamtemissionen an CO2 aller deutschen Kraftwerke kommt es zu Verschiebungen, wenn Atomstrom den Kohlestrom verdrängt. “Die Kohlendioxidmenge, die Atomkraftwerke einsparen, würde anderswo ausgestoßen”, warnt UBA-Präsident Jochen Flasbarth. “Der Zertifikatepreis im EU-Emissionshandel sinkt wegen geringerer Nachfrage”, warnen die UBA-Fachleute. Die Menge an CO2-Emissionen würden durch mehr Atomkraft also nicht weniger, sondern lediglich billiger. Europaweit würden “die Anreize zur Emissionsminderung vermindert”.

Als Ausweg sieht der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur Stephan Kohler nur eine Neuverhandlung und Korrektur der CO2-Volumina und erhält Unterstützung von der Bonner Ökonomin Karin Holm: “Nur wenn die Regierung die zur Verfügung stehende Emissionsgrenze verringert, hat man den gewünschten Klimaeffekt.”

Ein interessanter Artikel, lesen Sie ihn bei Spiegel Online.

Abgelegt unter Klimaschutz Atomausstieg Atomkraft CO2

0 Anmerkungen

Umfangreiche Themensammlung zur umweltfreundlichen Medienproduktion

Mit mehr als 40 relevanten Artikeln rund um die ökologische Medienproduktion hat das Online-Portal DRUCKBESSER.DE in Zusammenarbeit unter anderem mit Umweltorganisationen wie dem WWF und Greenpeace sowie der Klimaschutzagentur natureOffice eine umfangreiche Sammlung zusammengestellt.

"Wir haben Herrn Zietlow und sein Online-Magazin DRUCKBESSER.DE gerne unterstützt. Für viele Nutzer wird diese Sammlung einen guten Einstieg in die umweltfreundlichen Produktion von Druckmedien geben und dazu beitragen, dass dieses Themengebiet immer weiter Beachtung findet.", so Björn Hein, Geschäftsführer und Co-Gründer von natureOffice, der mit einem Gastkommentar und Hintergrundinformationen zum klimaneutralen Drucken einen Beitrag zur Sammlung lieferte.

Themensammlung Ökologisches Drucken bei druckbesser.de

Gastkommentar von Björn Hein zum Thema  

Abgelegt unter Klimaschutz CO2 CO2-Fußabdruck druckbesser Energieeffizienz FSC Gold Standard klimaneutrales drucken Nachhaltigkeit Reduktion WWF

1 Anmerkung

Größter Schweizer Druckerverband Viscom entscheidet sich für klimaneutrales Drucken mit dem Konsortium bestehend aus natureOffice, myclimate und Lemonconsult

Der größte Schweizer Druckerverband Viscom mit Sitz in Bern entscheidet sich für klimaneutrales Drucken und empfiehlt das Lösungspaket des speziell für den Schweizer Markt gegründeten Konsortiums aus myclimate (Bilanzierung & Kompensation), natureOffice (klimaneutraler Druckprozess & Drucksaalanalyse) und Lemonconsult (Energieeffizienz). Mit diesem Paket bereitet Viscom seinen Mitgliedern den Weg zu einem nachhaltigen Umwelt- und Klimaengagement. Der Rahmenvertrag wurde am 02. Oktober in Zürich unterzeichnet.

Viscom und das Konsortium bei der Vertragsunterzeichnung: v.l.n.r.: Dieter Kläy (Viscom), Dr. Thomas Gsponer (Viscom), Peter Edelmann (Viscom), Reto Keller (Lemonconsult), Alain Schilli (myclimate), Andreas Weckwert (natureOffice), Jeroen Loosli (myclimate), Björn Hein (natureOffice)

Viscom und das Konsortium bei der Vertragsunterzeichnung: v.l.n.r.: Dieter Kläy (Viscom), Dr. Thomas Gsponer (Viscom), Peter Edelmann (Viscom), Reto Keller (Lemonconsult), Alain Schilli (myclimate), Andreas Weckwert (natureOffice), Jeroen Loosli (myclimate), Björn Hein (natureOffice)

Mit rund 750 Mitgliedfirmen ist Viscom der führende Arbeitgeber- und Unternehmerverband der visuellen Kommunikation in der Schweiz. Viscom umfasst klassische Printunternehmen sowie Firmen, die in den Bereichen Konzeption, Gestaltung, Herstellung und Verbreitung aufbereiteter, sichtbarer Information tätig sind.

„Es ist an der Zeit, Engagement zu zeigen und Vorbild zu sein. Transparenz und Glaubwürdigkeit sind uns wichtig. Nach eingehenden Recherchen haben wir uns gerne für das Angebot dieses Konsortiums entschlossen. Aus unserer Sicht das beste Paket für unsere Mitglieder im Sinne des Klimaschutzes.“, so Dieter Kläy, Geschäftsführer Viscom Region Ost- und Zentralschweiz und Umweltbeauftragter.

Das Konsortium stellt für die Viscom Verbandsmitglieder ein Gesamtlösungspaket vor, welches durch den stark modularen Aufbau viel Flexibilität bietet, und somit den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird. Viscom konnte ein Spezialistenteam für sich gewinnen, welches nicht nur Emissionsneutralisierung anbietet, sondern auch betriebliche und prozessorientierte Optimierung, Klimaschutzstrategieberatung sowie Unterstützung in der Kommunikation und Kundenansprache.

Prozessimplementierung und Drucksaalanalyse

Als ausgezeichneter Kenner der Druckbranche bietet natureOffice das eigens entwickelte Verfahren für klimaneutrales Drucken, mit dem in Deutschland bereits eine Anzahl an Druckereien zertifiziert wurde. Darüber hinaus liefert natureOffice Dienstleistungen bei der Druckprozessanalyse und -optimierung, die bei den Druckereien ein zum Teil erhebliches Einsparpotenzial aufzeigen und danach in Absprache mit den jeweiligen Unternehmen anhand einer CO2-Reduktionsstrategie umgesetzt werden. Die alltägliche Berechnung und Verwaltung von klimaneutralen Druckaufträgen erfolgt durch „natureBalance“, der von natureOffice entwickelten und betreuten Online-Applikation für klimaneutrales Drucken.

Betriebliche Optimierungskontrolle und Kompensation in Gold Standard Projekten

myclimate gehört weltweit zu den führenden Anbietern von CO2-Bilanzierungen und Life Cycle Assessments, berät Kunden im Bereich des Umwelt-Managements, und überwacht die gesamtbetriebliche Optimierung via Jahresbilanz und Massnahmebewertung im Rahmen der Corporate Social Responsibility. Myclimate unterstützt seine Kunden in deren Kommunikation und entwickelt Konzepte und Programme zur internen Schulung und Mitarbeitersensibilisierung. Auf der anderen Seite steht myclimate als Garant für die Kompensation der Emissionen der Kunden ein. myclimate entwickelt dafür eigene Klimaschutzprojekte, die höchste Standards erfüllen und Treibhausgase messbar und nachhaltig reduzieren. myclimate-Projekte müssen auch einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der jeweiligen Region leisten. Garantiert wird dies durch die Registrierung der Projekte unter dem Gold Standard. Es werden demnach alle Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft – berücksichtigt.

Energie-Effizienz

Lemon Consult ergänzt das Konsortium durch die Energieberatung im Druckunternehmen. Lemon Consult ist ein ausgezeichneter Kenner der wirschaftlich sinnvollen Energieeinsparungspotenziale der Infrastruktur und eröffnet dem Druckbetrieb Möglichkeiten zur Betriebskosten-Optimierung der Energietechnik und dem Gebäudebereich.

Über natureOffice

natureOffice berät Unternehmen in allen Fragen um den freiwiliigen Klimaschutz. Gemäß der Unternehmensphilosophie “Vermeiden, Reduzieren, Ausgleichen” bietet natureOffice Dienstleistungen und Produktlösungen bei Energieeffizienz-Analysen, energetische Gebäudesanierung, Berechnung und Analyse von CO2-Fußabdrücken und begleitet Unternehmen bei gemeinsam entwickelten CO2-Minderungsstrategien. Durch die enge Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen und Klimaschutz-Stiftungen stellt natureOffice des Aspekt “echten Klimaschutz” in den Vordergrund wenn es um die qualitativ hochwertige Kompensation unvermeidbarer CO2-Emissionen geht. Als Branchenkenner der Druckindustrie zertifiziert natureOffice mit dem eigens entwickelten Verfahren für klimaneutrale Druckerzeugnisse Druckereibetriebe in Deutschland und der Schweiz und macht so Klimaschutz breitflächig möglich. Einzigartig dabei ist die integrierte Drucksaalanalyse, bei der zum Teil enormes Einsparpotenzial während des Druckprozesses erreicht werden kann.

Kontakt

natureOffice OHG
Nachhaltiger Klimaschutz
Andreas Weckwert, Björn Hein
Am Mittleren Moos 48 - 86167 Augsburg
Tel.: +49 821 570 88 360 - Fax: +49 821 570 88 369
presse@natureoffice.com - www.natureoffice.com

Abgelegt unter natureOffice CO2 CO2-Fußabdruck Drucksaalanalyse Energieeffizienz Gold Standard klimaneutral drucken Nachhaltigkeit Reduktion Schweiz