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Einträge getaggt mit Nachhaltigkeit

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natureOffice Partner internetPost schafft die umfassend nachhaltige Post

Vielen Dank an Frau Ulrike Roser von der internetPost für diesen Gastbeitrag in unserem Blog.

Dass das digitale Versenden von Post besser fürs Klima ist als das herkömmliche Verschicken von Briefen ist offensichtlich. Die internetPost, ein neuer Anbieter von digitalen Postdienstleistungen, geht mit ihrem Geschäftsmodell deutlich weiter in Sachen Nachhaltigkeit: Zum einen sorgt sie über ihre exklusive Zusammenarbeit mit der „Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen eG (in Gründung)“ für eine gesellschaftliche Verankerung. Zum anderen hat sie nicht nur ihre eigentliche Geschäftstätigkeit klimaneutral gestellt, sondern beteiligt sich auch für jede über ihre Plattform abgewickelte Sendung an sozialen und Umweltprojekten. Bei der Förderung sozialer und ökologischer Arbeit hat sich die internetPost für die Unterstützung von zwei Projekten von natureOffice im afrikanischen Togo und in Vietnam entschieden. Die internetPost hat sich zu umfassender Nachhaltigkeit verpflichtet. natureOffice berät und unterstützt die internetPost dabei. Zurzeit erarbeitet natureOffice eine Studie über die ökologische Gesamtrechnung für die digitale und physische Post. 

Auf den Mailingtagen (8. und 9. Juni) in Nürnberg stellt die internetPost ihre Lösung vor, wie klassische Postdienstleistungen in die digitale Welt gelangen. Der Weg der internetPost über einen digitalisierten elektronischen Hausbriefkasten, der in der Hoheit der Empfängergemeinschaft, also der Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen liegt, kann dort zum ersten Mal ausprobiert werden. Er verbindet Kosten- und Zeiteffizienz mit der Effektivität der Kommunikation mittels physischer Medien – und sorgt so für zusätzliche Nachhaltigkeit.

In Workshops stellt Andreas Schumann, Vorstand der internetPost, während 40-minütiger Sequenzen digitale Postdienstleistungen zum Anfassen und Ausprobieren vor und gibt Antworten auf Fragen wie:

  • Welche Auswirkungen ergeben sich aus der Digitalisierung der Post für Unternehmen im Dialogmarketing?
  • Welche Produkte und Geschäftsmodelle entstehen in diesem Markt?
  • Wie können Unternehmen ihr Geschäftsmodell in der digitalen Welt erweitern?
Weitere Informationen finden Sie hier: Digitale Postdienstleistungen - Glücksfall und Herausforderung für das Dialogmarketing

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Angekommen auf der Pole-Position

Wir sind im Jahr 2008 mit dem Anspruch und dem Ziel angetreten unterschiedlichsten Branchen pragmatische, effiziente und transparente Konzepte für ein nachhaltiges Wirtschaften an die Hand zu geben und diese bei ihrem Engagement und der Umsetzung zu begleiten. Von Beginn an haben wir branchenspezifische Prozesse etabliert, die heute in einer Vielzahl von Unternehmen nicht mehr wegzudenken sind. Als Underdog sind wir seinerzeit in den Markt des klimaneutralen Druckens und der nachhaltigen Medienproduktion eingestiegen und haben uns mit unserem Produkt von Anfang an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiert, um möglichst wenig und reibungsfrei in das Tagesgeschäft der Druckereien einzugreifen. Wir stellen die partnerschaftliche Kommunikation mit unseren Kunden in den Mittelpunkt. 

Heute gibt es drei große Anbieter für Prozesse rund um das klimaneutrale Drucken. Unser Ansatz mit Qualität, Transparenz und Innovation den Druckereien und ihren Kunden ein nachhaltiges Engagement zu ermöglichen hat seinen Platz gefunden und ist seit knapp acht Tagen mit nun 125 Druckereien offiziell der zweitwichtigste Prozess in Deutschland. Mit einem relativen Marktanteil von 32% sind wir der alten Dame Climatepartner mit 35% relativem Marktanteil dicht auf den Fersen.

Was ist unser Geheimnis dass unsere Kunden und Partner so an uns schätzen?

  • Unsere Qualität und Transparenz
    Unser Prozess war vor ziemlich genau zwei Jahren als erster Prozess in Deutschland von unabhängiger Stelle validiert worden. Die Transparenz bei der Berechnung jedes einzelnen Druckobjektes gibt Druckereikunden und deren Auftraggebern jede nötige Sicherheit.  „Klimaneutral gedruckt“ mit natureOffice ist ein Qualitätssiegel wie das FSC Signet oder auch der Blaue Engel.
  • Unsere Plattform
    Mit natureBalance setzen wir seit der ersten Stunde auf eine einfache und flexible Software zur Berechnung der Emissionen die ortsunabhängig von jedem Disponenten genutzt werden kann. In unser Tool, das seit einigen Monaten in der dritten Version vorliegt, fließt regelmässig das Feedback unserer Kunden ein und mit der seit September 2009 aktiven und kürzlich komplett überarbeiteten Programmierschnittstelle ist die Anbindung branchenspezifischer MI-Systeme einfach und kostenfrei möglich.
  • Unser Modell und Selbstverständnis
    Lassen Sie uns dies mit einem Zitat von unserer Webseite einfach zusammenfassen: 
„Unser Ziel ist die langfristige Verankerung von Klimaschutz im Unternehmen. Wir beraten Unternehmen hinsichtlich der Verbindung von Ökologie und Ökonomie: So trägt Klimaschutz langfristig mit zum Unternehmenserfolg bei. Mehr Kunden, mehr Klimaschutz!“. Wir leben diesen Ansatz – das ist unsere Philosophie. 

In den letzten drei Jahren haben wir uns immer unsere Unabhängigkeit zum Wohle unserer Kunden bewahrt. Hinter uns steht kein großer Atomstromanbieter und wir sind auch keine bundesweit agierende Lobbyorganisation. Wir sind ihr unabhängiges Expertenteam für alle Fragen rund um den freiwilligen Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften. Kein Grund für uns jetzt die Füße hochzulegen, in den nächsten Wochen haben wir weitere sehr spannenden Neuigkeiten für Sie.

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Frank Buchholz zu Nachhaltigkeit und Regionalität bei Lebensmitteln

Ehrliche und regionale Küche, das ist das Kredo des heute 44 jährigen Frank Buchholz. Der Chefkoch, Haubenkoch und Sternekoch, der in Mainz das Restaurant Buchholz, das Bootshaus und eine eigene Kochschule betreibt, sagt von sich selbst: “Ich bin in Mainz angekommen. Das Rhein-Main-Gebiet, das Rheingau und Rheinhessen bieten mir als als Koch viele Möglichkeiten mich um die regionalen Produkte und vor allem um den Wein zu kümmern.”

Frank Buchholz der in seinen Restaurants regionale Küche bevorzugt rät - in seinem Interview mit natureOffice - auch für den privaten Konsum viel mehr in der Region zu leben, auf die regionalen Produkte, auf frische und auf die Jahreszeiten der Produkte zu achten. Auch das Thema Verpackungsvermeidung steht in seinen Restaurants hoch im Kurs. So müssen seine Lieferanten Verpackungen wieder mitnehmen. Er selbst ist auf den Wochenmärkten, im Hofladen oder beim Bauern mit dem klassischen Korb unterwegs.

Sehen Sie hier das ganze Interview: www.das-grüne-sofa.de

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'11 – Jahrzehnt im Zeichen der Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Kein modischer Trend, kein unbegründeter Hype und auch kein temporäres Aufflackern Ur-Grüner Ideale sondern eine starke ernstgemeinte Bewegung in unserer Gesellschaft.

Im Kernland des Konservatismus in Baden-Württemberg dem Stammland der Liberalen und Konservativen wurde bei einer erfreulich hohen Wahlbeteiligung von der Mitte der Gesellschaft entschieden, dass Nachhaltigkeit nicht länger etwas nur für jeden privat ist, sondern dass sich nun mehr denn je alle Parteien mit diesen Themen auseinandersetzen müssen. 

Wir begegnen beim nachhaltigen Klimaschutz oft Unternehmen und Personen die viel über ihre Zielgruppen sinnieren und nur zu oft ihre Zielgruppen gar nicht wirklich kennen oder völlig aus den Augen verloren haben. Wir finden dass Nachhaltigkeit ein Thema für jede Bevölkerungs- und Zielgruppe ist. Das sieht man schon länger in den einschlägigen Zahlen zum Konsumverhalten und man hat es an diesem Wochenende wieder deutlich gesehen. 

Der erste Grünen-Ministerpräsidenten und dies auch noch in Baden-Württemberg ist mehr als ein deutliches Zeichen und es ist ein Aufruf an Alle das Thema Nachhaltigkeit nun wirklich ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. 

Nach den Irrungen und Wirrungen der ‘00er Jahre mit Terror-Wahn und Börsencrash steht dieses Jahrzehnt im Zeichen der Nachhaltigkeit. Ein kompletter Atomausstieg und eine Umwelt-, Klima-, und Sozialverträgliche Gestaltung der Wirtschaft. Die Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung wird wieder wichtiger. Und so sind die wirklichen Gewinner nicht nur wir Bürger, sondern im speziellen auch wir Unternehmer die unsere Verantwortung für eine nachhaltige zukunftsorientierte Entwicklung ernst nehmen.

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Rückmeldung aus Schweden

Unser Blogartikel „Macht Report Mainz Front gegen FSC?“ erzeugte viel Resonanz bei allen Beteiligten und unseren Lesern. Besonders hervorheben möchten wir eine Stimme aus Schweden die uns hierzu erreicht hat und aus erster Hand berichten kann.

Die Verfasserin ist Frau Susanne Gerstenberg, Aktivistin und Journalistin für die seit 30 Jahren erscheinende schwedische Wochenzeitung Miljömagasinet, aus Laholm in Schweden die uns freundlicherweise erlaubt hat unsere Korrespondenz hier zu veröffentlichen.

Betr.: Report Mainz zum schwedischen FSC-Siegel der Papierindustrie (15.2.2011) und Ihre Stellungnahme (16.2.2011). 

Wir hier in Schweden sind äusserst dankbar für REPORT “Kahlschlag für Ökoholz”. Endlich, endlich hat jemand den Mythos von der nachhaltigen schwedischen Forstwirtschaft gründlich in Frage gestellt, ausserhalb Skandinaviens! Das ist entscheidend. Das schwedische FSC-Siegel entspricht nicht dem deutschen. Das hätte gesagt werden müssen. Trotzdem - mit dem “Schwedischen (forstwirtschaftlichen) Modell”, für das die schwedische Industrie weltweit Marketing [betreibt und (e.d.R)] hausieren geht - um die riesigen Holzerntemaschinen zu verkaufen - ist gründlich aufgeräumt worden. 

Ich bin kein Waldexperte. Bin allerdings mit dem im Film vorkommenden Sebastian Kirppu bekannt und habe mir mit ihm “ökologische” Kahlschläge in Mittelschweden aus nächster Nähe besehen. Ausserdem bin ich mit Deutschlands FSC-Vorreiter Lutz Fähser seit vielen Jahren befreundet. Habe Exkursionen von schwedischen Waldbesitzern in den Lübecker Stadtwald begleitet und Herrn Dr. Fähser hierher eingeladen. Nach 15(!) Jahren zeigen sich die ersten kleinen Erfolge.

[…]

Die jeglichem ökologischen Denken und Planen zuwiderstrebende schwedische Forstwirtschaft (“Kahlschlag”) ist in ganz Schweden üblich, fällt aber in Mittel- und Nordschweden mehr ins Gewicht, da die Wälder nicht im privaten Besitz sind, sondern Eigentum grosser Gesellschaften mit entsprechend riesigen Waldflächen. Die gesamte Waldwirtschaft ist in erster Linie auf die Papierindustrie ausgerichtet. Die grossen Sägewerke müssen bedient werden, der Wald muss immer schneller wachsen, um mit den Entwicklungsländern konkurrieren zu können. Ein Ding der Unmöglichkeit!  

Man unterscheidet hier zwischen “Industriewald” (Nutzwald) und “Naturgeschütztem Wald”. Ersterer wird wie (“konventioneller”) Ackerbau gesehen und betrieben. Letzterer hat durch die EU einigen Anstoss bekommen. Wald als ganzheitliche Auffassung existiert nur bei den Experten, die zumeist in den Naturschutzverbänden zu Hause sind (Naturschutzverein und “Friends of the Earth”). Der Skydda-skogen-Verein (“Schütze den Wald”)  ist vor einigen Jahren entstanden, arbeitet mit konkreten Projekten und Information. 

Mit freundlichen Grüssen Susanne Gerstenberg, Laholm (Schweden)

Die Links im zitierten Text wurden von uns ergänzt. Vielen Dank nochmals an Susanne Gerstenberg.

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