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Einträge getaggt mit Umwelt

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natureOffice zum 39. Weltumwelttag

Am Sonntag, den 5. Juni begehen weltweit etwa 150 Staaten den 39. Weltumwelttag. 

Der, 1972 vom United Nations Environment Programme UNEP ins Leben gerufene, Aktionstag lädt international Groß und Klein zu vielerlei Veranstaltungen und Aktionen ein, mit denen auf die Auswirkungen und Gefahren des Klimawandels aufmerksam gemacht werden und die das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Umwelt- und Klimaschutzes schärfen sollen.

Jedes Jahr wählt die UNEP ein anderes Land aus, welches die Gastgeberrolle übernimmt. In diesem Jahr viel die Wahl erstmalig auf Indien. Unter dem Motto „Forests: Nature at your service“ soll der Weltbevölkerung verdeutlicht werden, wie eng die Gesundheit der Wälder und der Ökosysteme in Zusammenhang mit der Lebensqualität der Menschen steht.

Tatsächlich herrscht besonders bei uns in Mitteleuropa eine enge Beziehung zwischen Mensch und Wald, geprägt von romantischen Märchen, Sagen und Geschichten. Schon Michelangelo (1475-1564) sagte „Frieden findet man nur in den Wäldern“ und Else Lasker-Schüler ging sogar so weit „Ich möchte wohl ein Baum sein, schon, weil manchmal ein Vogel kommt und in meinen Zweigen singt“.

Seit Jahrtausenden hat der Mensch den Wald verändert und dadurch geprägt. Die Wälder entwickelten sich von Urwäldern zu Kulturwäldern. Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ ist in der europäischen Forstwirtschaft entstanden und steht für die langfristige und verantwortungsbewusste Nutzung und Erhaltung der Wälder.

Wälder dienen als Lebensumfeld für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsbereich für Menschen, als natürliche Ausgleichsräume, als Schutzzonen für Trinkwasser, Imissionen und Lärm und natürlich auch als sich immer wieder erneuernde Rohstoffquelle.  Wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte lassen sich also  eng miteinander verknüpfen.

Bei all der Freude über unsere Wälder dürfen wir eines nicht aus den Augen verlieren. Über 30% des natürlichen Regenwaldbestandes ist in den letzten 100 Jahren von Menschenhand unwiederbringlich zerstört worden. Glaubte man das Problem in den letzten Jahren in den Griff zu bekommen so müssen wir aktuell feststellen, dass speziell in Brasilien wieder verstärkte illegale Rodungen registriert werden.

Weitere Informationen zum Weltumwelttag finden Sie auf der Website der UNEP.

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Podcast Tipp: Elementarfragen EF03 Tschernobyl

Heute wollen wir allen Interessierten mal einen Podcast für das Wochenende ans Herz legen.

In der dritten Folge von Elementarfragen dreht sich alles um Atomenergie und speziell die Katastrophe von Tschernobyl. Als Gast hat Nicolas Semak für diese Folge einen der wenigen Menschen, der den Sarkophark von Tschernobyl von innen inspiziert hat, gewinnen können. Dr. Sebastian Pflugbeil, eine ausgewiesene Koryphäe im Bereich der Atomphysik, berichtet 120 Minuten über Tschernobyl, die deutsche Atomenergiewirtschaft und die Gefahren der Brückentechnologie Kernkraft.

Für alle unsere Kunden, Partner, Leser und Interessenten die sich einmal von einem anderen Standpunkt über die Probleme der Atomenergie informieren wollen.

Podcast: Elementarfragen Folge EF03 

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BPs Sommerloch - Einmal Krise und zurück

Es ist kaum zu fassen, welche Details zu einer der größten Umweltkrisen in den USA ans Licht kommen. Da verfügt die Regierung der Vereinigten Staaten, dass der Umgang mit Öl zersetzenden Chemikalien so gering wie möglich gehalten werden soll, doch die BP Manager schaffen es wieder in nur 54 Tagen 74 Genehmigungen zu erhalten um die sichtbaren Folgen der Ölverschmutzung vor den Augen der Weltöffentlichkeit fern zu halten. Die Genehmigung zu dem Einsatz der Chemikalie, deren endgültige Wirkung völlig unklar ist, wurde nicht etwa von der Umweltbehörde erteilt sondern von der US Küstenwache. Glaubt man dem Untersuchungsbericht zu BP sprechen wir von ca. 6.800.000 Litern einer Chemikalie, die einzig alleine die Aufgabe hat den Ölteppich in winzig kleine Tröpfchen zu zersetzen um sie vor den Augen der Kameras von Journalisten unsichtbar zu machen. Dispergatoren bestehen in der Regel aus mindestens einem Tensid und einem Lösemittel sowie Stabilisatoren. Der Einsatz dieser Mittel in diesen Dimensionen ist niemals zuvor wissenschaftlich untersucht worden.

Indes nimmt BP nach einem Streit um das Krisenmanagement den Vorstandschef Tony Hayward aus der Schusslinie. Mit neuer Aufgabe und 14.000.000 $ reicher wird er künftig Chef des britisch-russischen Joint Ventures TNK. Sein Schicksal war bereits besiegelt, als es BP im Mai nicht gelang das Bohrloch zu schließen.  Doch zum Verhängnis dürfte ihm vor allem geworden sein, dass das Unglück überhaupt passierte. Denn seine Versäumnisse in den Jahren davor wiegen schwer. Er war vor drei Jahren bei BP angetreten, um vieles besser zu machen als sein Vorgänger John Browne Lord of Madingley, der mit Pipeline-Lecks in Alaska und einer Explosion in einer Raffinerie in Texas einen dramatischen Verfall der Sicherheitskultur bei BP zu verantworten hatte.

Sicherheit erklärte Hayward zur höchsten Priorität. Doch bei BP, so steht nach ersten Untersuchungen und Anhörungen nun fest, ging es auch drei Jahre nach Haywards Amtsantritt auf den Ölplattformen im Golf von Mexiko schlampig, wenn nicht gar kriminell zu. Bisher fanden sich als Belege Sparmaßnahmen an der falschen Stelle, bestochene Beamte und zuletzt ein Alarmsystem, das offenbar seit einem Jahr ausgeschaltet war.

Ich denke wir sollten einmal darüber nachdenken, wie wir Verbraucher mit Unternehmen umgehen, die scheinbar mit offensichtlicher Schlampigkeit und unermesslicher Gier nach Gewinnen unser Umwelt nicht nur einmal, dafür sprechen alle Berichte, sondern fast schon systematisch mit Füßen treten und gewissenlos den Zusammenbruch eines ganzen Ökosystems billigend in Kauf nehmen.

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Event-Tipp im Norden: Erste Hamburger Klimawoche

Klimawoche HH Für alle Interessierten im Norden: gestern startete die Erste Hamburger Klimawoche in der Europa Passage (U-/S-Bahn Jungfernstieg). “Die Global Climate Week unter dem Motto „Seal The Deal“ soll internationale Aufmerksamkeit erzeugen und wesentlich dazu beitragen, die Entscheidungsträger bei der anstehenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu klaren, nachhaltigen Entscheidungen zu bewegen.”, so die offzielle Pressemeldung. UN-Untergeneralsekretär und Exekutivdirektor das UN-Umweltprogramms Achim Steiner startet mit einer Videobotschaft, danach eröffnet Maria Emilie Lichem als offizielle Vertreterin des UN-Regionalbüros für Europa des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) aus Wien. Zeitgleich finden in New York weitere Aktivitäten zur Global Climate Week der Vereinten Nationen. Zusätzlich zur Universität Hamburg sind 40 weitere Partner an der Klimawoche mit über 60 Aktionen beteiligt. Dabei geht es um Klimawandel aus Sicht von Technologie, Information, Forschung und Zukunft. Mehr Informationen:

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Heute schon gehamstert?

Glühbirne und Energiesparlampe Heute ist es soweit: die traditionelle Glühlampe verschwindet. Schnell noch nachkaufen, schnell die privaten Vorräte auffüllen, oder dann bei ebay verticken, sind ja bald rare Stücke mit einer langen Geschichte seit Thomas Edison die Kohlefadenlampe Anfang der 1880’er Jahren erfunden und verbreitet hat. Aber Spaß beseite - sie werden nicht gleich verschwinden, die alten Bulps, heute tritt lediglich das Vertriebsverbot in Kraft. Aber die Regale sind prall gefüllt, natürlich nicht ohne Absicht. Hamsterkäufe werden dem alten Stromfresser einen letzten Sales Hype verpassen. Dabei hat die Energiesparlampe nachhaltig die bessere Umweltwirkung. Nichts wirklich neues, aber zum heutigen Tage ein Anlass, dies nochmal zu nennen:

  • Die höheren Anschaffungskosten sind in relativ kurzer Zeit durch weniger Stromverbrauch kompensiert
  • Nach Aussagen des Herstellers Osram (als ein Beispiel einer möglichen Einsparkalkulation) kann weltweit 1/3 des Stroms für Belechtung eingespart werden. Dies führe zu einer CO2-Ersparnis von mehr als 450 Millionen Tonnen CO2.
Bleibt natürlich auch kritisch zu erwähnen, dass es auch Nachteile der Energiesparlampen gibt. So streiten sich die Wissenschaftler und Gutachter über eine mögliche erhöhte Strahlenemissionen der Lampen. In direkter Körpernähe, also zum Beispiel als Schreibtischlampe, empfiehlt sich dann doch eher die LED-Technik. Das Problem der schwächeren Lichtausbeute ist bekannt und es wird daran geforscht und entwickelt, aber nachgewiesen problematisch ist die Recyclingthematik. Kommen Sie bloß niemals auf die Idee, eine Energiesparlampe zu zerdeppern. Dann entstehen nämlich Giftstoffe wie beispielsweise Quecksilber. Unterm Strich ist aber sicher die Energiesparlampe die bessere Wahl. Das Verbot ist eine richtige Entscheidung. Mit nur 5% Lichtumsetzung ist die traditionelle Glühbirne eher Heizung als Lichtquelle. Die moderne Sparlampe setzt bis zu 25% der Energie in Licht um. Ein paar Linktipps, für die, die mehr wissen wollen: An dieser Stelle weisen wir natürlich immer darauf hin, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter einer der einfachsten und effektivsten Arten für private Haushalte ist, seinen eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. In diesem Sinne, leuchten Sie nachhaltiger !

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